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191. Münchner Oktoberfest
19. September - 4. Oktober 2026
Update:

Neue Sicherheitsmaßnahmen für die WiesnPolizei verstärkt Präsenz

Zum 191. Oktoberfest haben Polizei und Stadt München das Sicherheitskonzept angepasst. Mehr Überwachung, eine verstärkte Drohnenabwehr und ein erweitertes Messerverbot sollen für mehr Sicherheit auf und rund um die Theresienwiese sorgen.

Foto:  (Foto: Robert Auerbacher)
Pressekonferenz Polizei (Foto: Robert Auerbacher)

: Rund 600 Polizistinnen und Polizisten werden während des Oktoberfests auf dem Gelände im Einsatz sein. Zusätzlich stehen 56 Videokameras zur Verfügung. Die Überwachung soll dabei helfen, mögliche Gefahren und größere Menschenansammlungen frühzeitig zu erkennen. Auch die Kommunikation zwischen den beteiligten Einsatzkräften wurde erweitert.

Hintergrund für die Anpassungen sind unter anderem die Erfahrungen vom vergangenen Oktoberfest. Damals kam es zu einer starken Verdichtung von Besucherinnen und Besuchern im Bereich der Wirtsbudenstraße. Außerdem musste das Festgelände nach einer Bombendrohung stundenlang gesperrt und durchsucht werden.

Drohnen stärker im Blick

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Luftraum über der Theresienwiese. Während des Oktoberfests gilt dort ein behördliches Flugverbot. Die Sperrzone reicht rund 5,6 Kilometer um das Festgelände und bis in eine Höhe von zehn Kilometern.

Für die Überwachung ist unter anderem die Hubschrauberstaffel der Bayerischen Polizei zuständig. Zusätzlich unterstützt eine Spezialeinheit mit technischer Ausrüstung bei der Abwehr unerlaubter Drohnen. Sie arbeitet dabei mit dem Kompetenzzentrum der Bayerischen Polizei in Erding zusammen.

Sperrzonen auf der Theresienwiese(Foto: Robert Auerbacher)
Sperrzonen auf der Theresienwiese
(Foto: Robert Auerbacher)

Messerverbot ausgeweitet

Auch die Verbotszone für Messer und gefährliche Gegenstände wurde erweitert. Das Verbot gilt nicht nur auf dem Festgelände, sondern auch im Bereich zwischen dem inneren und mittleren Sperrring rund um die Theresienwiese. Polizei und KVR führen dort stichprobenartige sowie anlassbezogene Kontrollen durch.

Besser auf Menschenmengen reagieren

Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres wurde zudem die Überwachung der Besucherströme ausgebaut. Eine eigene Sicherheitszentrale und ein verbessertes Crowd Spotting sollen helfen, größere Ansammlungen schneller zu erkennen. Auch für die Kommunikation mit den Gästen wurden zusätzliche Maßnahmen vorbereitet.

Für den Schutz vor Fahrzeugen gelten außerdem erweiterte Sperrungen und Sicherheitsbarrieren rund um das Festgelände. Die Stadt empfiehlt weiterhin, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zur Wiesn zu kommen.

-fn